Investoren verklagen JPMorgan wegen $328M Goliath Ponzi-Fall

By Bartek

15 Mar 2026 (29 days ago)

2 Min. Lesezeit

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Investoren haben eine Sammelklage gegen JPMorgan eingereicht und beschuldigen die Bank, ein $328M Krypto-Ponzi-Schema ermöglicht zu haben. Der CEO von Goliath Ventures, Christopher Delgado, wurde im Februar 2026 wegen Betrugs und Geldwäsche verhaftet.

Investoren verklagen JPMorgan wegen $328M Goliath Ponzi-Fall

Investoren verklagen JPMorgan

Eine im März 2026 eingereichte Sammelklage nennt JPMorgan als Beklagten im Zusammenbruch von Goliath Ventures, einer Krypto-Investmentfirma. Die Investoren behaupten, die Bank habe Gelder verarbeitet, die mit einem Ponzi-Schema verbunden sind — einem Betrug, bei dem die Renditen, die an frühe Investoren gezahlt werden, aus Einlagen neuer Investoren stammen, nicht aus echten Gewinnen. Die Klage zielt auf die Handhabung von mindestens $253 Millionen ab, die auf ein bei der Bank geführtes Konto von Goliath Ventures eingezahlt wurden.

Schema betrügte über 2.000 Menschen

Goliath Ventures sammelte mindestens $328 Millionen von mehr als 2.000 Investoren. Die Firma versprach monatliche Renditen an die Investoren, so die Strafanzeige des DOJ, die im Februar 2026 eingereicht wurde. Das US-Justizministerium (DOJ) bestätigte das Ausmaß der Verluste der Investoren in dieser Anzeige.

 

"Goliath hat mindestens $328 Millionen von Opfer-Investoren erhalten.", 23. Februar 2026. — Gregory W. Kehoe, US-Staatsanwalt, Mittlerer Distrikt von Florida

 

CEO wegen bundesstaatlicher Betrugsanklagen verhaftet

Christopher Alexander Delgado, 34, aus Apopka, Florida, wurde am 23. Februar 2026 verhaftet. Bundesbehörden haben ihn wegen Drahtbetrugs und Geldwäsche unter der Fallnummer 6:26-mj-01240-LHP im Mittleren Distrikt von Florida angeklagt. Die Ermittlungsbehörde des Internal Revenue Service (IRS-CI) unterstützte die Verhaftung zusammen mit dem DOJ.

$123 Millionen auf Coinbase-Wallet transferiert

Die Sammelklage besagt, dass $253 Millionen durch ein von Goliath Ventures kontrolliertes JPMorgan-Konto flossen. Etwa $123 Millionen von diesem Konto wurden auf eine mit Goliath verbundene Wallet auf Coinbase, einer in den USA ansässigen Krypto-Börse, übertragen. Investoren argumentieren, dass JPMorgan es versäumt hat, diese Übertragungen trotz Anzeichen von Betrug zu kennzeichnen oder zu stoppen. JPMorgan hat keine öffentliche Stellungnahme zur Klage abgegeben. Alle Anschuldigungen bleiben vor Gericht unbewiesen.

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