CZ sagt, dass Krypto auf Post-Quantum-Algorithmen umsteigen muss
Binance-Mitbegründer CZ veröffentlichte am 31. März 2026, dass Krypto-Protokolle auf Post-Quantum-Algorithmen migrieren müssen. Er nannte Ausführungsrisiken: Forks, neue Codefehler und manuelle Wallet-Migration für Selbstverwahrer.

CZ ruft zur Ruhe wegen der Quantenbedrohung auf
Changpeng Zhao, bekannt als CZ, Mitbegründer der Krypto-Börse Binance, veröffentlichte am 31. März 2026 eine öffentliche Erklärung. Er sprach die wachsenden Bedenken an, dass Quantencomputer — Maschinen, die Informationen viel schneller verarbeiten als herkömmliche Computer — die Verschlüsselung, die Krypto-Wallets schützt, brechen könnten. Sein Fazit: Krypto-Protokolle werden überleben, aber sie müssen auf Post-Quantum-Algorithmen migrieren. Post-Quantum-Algorithmen sind Verschlüsselungsmethoden, die darauf ausgelegt sind, Angriffe von Quantencomputern zu widerstehen.
Vier von CZ identifizierte Ausführungsrisiken
CZ nannte vier spezifische Risiken im Übergangsprozess. Erstens stehen dezentrale Netzwerke — solche ohne eine einzelne Kontrollinstanz — vor Koordinationsherausforderungen, wenn es darum geht, sich auf Upgrades zu einigen. Zweitens können Meinungsverschiedenheiten darüber, welchen Algorithmus man übernehmen soll, einen Fork auslösen, bei dem eine Blockchain in zwei separate Ketten aufgeteilt wird. Drittens kann neuer Code neue Sicherheitsanfälligkeiten einführen. Viertens müssen Benutzer, die Krypto in Selbstverwahrer-Wallets halten — was bedeutet, dass sie ihre eigenen privaten Schlüssel ohne Dritte kontrollieren — ihre Mittel manuell auf neue, aktualisierte Wallets übertragen.
"Neuer Code kann kurzfristig andere Fehler oder Sicherheitsprobleme einführen. Personen, die selbst verwalten, müssen ihre Coins auf neue Wallets migrieren.", 31. März 2026. — Changpeng Zhao, Mitbegründer, Binance
Satoshis Coins im Mittelpunkt der Debatte
CZ brachte ein spezifisches Szenario zur Sprache, das Satoshi Nakamoto, den anonymen Schöpfer von Bitcoin, betrifft. Frühe Bitcoin-Adressen, einschließlich derjenigen, die Satoshi zugeschrieben werden, verwenden ein älteres Format, das von Sicherheitsforschern als quantenanfällig identifiziert wird. Ein ausreichend leistungsfähiger Quantencomputer könnte die exponierten kryptografischen Daten nutzen, um auf diese Coins zuzugreifen und sie zu bewegen. CZ warnte, dass Hacker diese Wallets leeren könnten, es sei denn, die Gemeinschaft handelt zuerst, um sie zu sperren oder einzufrieren.
Entwicklervorschläge adressieren bereits das Risiko
Bitcoin-Entwickler haben BIP-360 vorgeschlagen, einen Bitcoin Improvement Proposal, der darauf abzielt, Post-Quantum-Schutz für Legacy-Adressen einzuführen. Der CEO von CryptoQuant, einer Blockchain-Analysefirma, schätzte im Februar 2026, dass etwa 6,89 Millionen Bitcoin in Adressen sitzen, die anfällig für Quantenangriffe sind. Kein Quantencomputer hat derzeit die Fähigkeit, die Bitcoin-Verschlüsselung zu brechen.
Langfristiges Überleben von Krypto bestätigt
CZ schloss, dass mehr Rechenleistung, einschließlich Quanten, der Technologie insgesamt zugutekommt. Er erklärte, dass Krypto nach dem Quantenübergang weiterhin tragfähig bleiben wird. Die Europäische Union verlangt bis 2030 im Rahmen ihres Cybersicherheitsrahmens eine Migration zu Post-Quantum-Kryptografie. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) der Vereinigten Staaten genehmigte 2024 eine Reihe von Post-Quantum-Algorithmen und gab den Entwicklern einen bestätigten Upgrade-Pfad.
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