CLARITY Act Senate-Verzögerung stoppt die Struktur des US-Kryptomarktes
Das Weiße Haus drängt den Senat, den CLARITY Act, ein Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes, zu verabschieden. Das Repräsentantenhaus genehmigte es im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen, aber der Senat hat noch keinen Abstimmungstermin festgelegt.

Weiße Haus drängt Senat zur Handlung bezüglich des Krypto-Gesetzes
Das Weiße Haus drängt aktiv den US-Senat, den CLARITY Act zu verabschieden, ein Gesetz, das einen regulatorischen Rahmen für digitale Vermögensmärkte schaffen würde — Vermögenswerte wie Kryptowährungen, die nur in digitaler Form existieren. Das Weiße Haus veranstaltete im Februar 2026 mehrere Treffen zwischen Krypto-Führungskräften und Bankvertretern. Patrick Witt, Exekutivdirektor des Präsidentenrats für digitale Vermögenswerte, leitete diese Treffen.
Haus genehmigte das Gesetz mit 294 zu 134
Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete den CLARITY Act am 17. Juli 2025 mit 294 Stimmen dafür und 134 dagegen. Das Gesetz definiert, welche digitalen Vermögenswerte unter die Zuständigkeit der Securities and Exchange Commission (SEC) und welche unter die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) fallen, zwei separate US-Finanzaufsichtsbehörden.
"Es geht darum, eine grundlegende regulatorische Struktur für Krypto in den USA zu etablieren", 01. Februar 2026. — Cody Carbone, CEO, Digital Chamber
Senat blockiert nach Abstimmungsabsage im Januar
Der Senat hat keinen Abstimmungstermin für den CLARITY Act festgelegt. Der Senat sagte eine Abstimmung Mitte Januar 2026 ab, nachdem der CEO von Coinbase, Brian Armstrong, seine Unterstützung für das Gesetz zurückgezogen hatte. Der Bankenausschuss des Senats hat seine Markupsitzung nicht neu terminiert.
Streit um Stablecoin-Rendite verlangsamt Senatsdeal
Ein zentraler Streitpunkt betrifft die Frage, ob Emittenten von Stablecoins — digitalen Token, die dazu entworfen sind, einen festen Wert zu halten, typischerweise einen US-Dollar — den Inhabern eine Rendite zahlen können, ähnlich wie Zinsen. Diese Frage zur Stablecoin-Rendite verzögerte die Senatsverhandlungen bis Anfang 2026. Bis April 2026 erklärte der Chief Legal Officer von Coinbase, Paul Grewal, dass die beiden Seiten "sehr nah an einem Deal" seien, basierend auf einem Auftritt bei Fox Business.
Wettbewerbsfähigkeit der USA treibt Druck des Weißen Hauses
Das Weiße Haus hat die Untätigkeit des Senats als Wettbewerbsrisiko dargestellt. Andere Jurisdiktionen, einschließlich Hongkong, haben im März 2026 Stablecoin-Lizenzen erteilt. Das Weiße Haus nannte diese Aktivitäten als Beweis dafür, dass die USA Gefahr laufen, im Bereich digitaler Vermögensmärkte an Boden zu verlieren. Akademische Forscher haben diese wettbewerbliche Darstellung in Frage gestellt. Die Wettbewerbsbehauptung bleibt eine redaktionelle Position, kein unabhängig verifiziertes Faktum.
Kryptowährungen sind hoch volatil und bergen erhebliche Risiken. Sie können einen Teil oder Ihr gesamtes Investment verlieren.
Alle Informationen auf Coinpaprika dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Führen Sie immer Ihre eigenen Recherchen (DYOR) durch und konsultieren Sie einen qualifizierten Finanzberater, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
Coinpaprika haftet nicht für Verluste, die aus der Nutzung dieser Informationen resultieren.