Bithumb BTC-Fehler führt zu Vorstoß der Bank von Korea für Handelsunterbrechungen

By Bartek

14 Apr 2026 (about 1 month ago)

2 Min. Lesezeit

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Die südkoreanische Bithumb-Börse kreditiert im Februar 2026 versehentlich Nutzern 620.000 Bitcoin im Wert von 44 Milliarden Dollar. Die Bank von Korea hat daraufhin vorgeschlagen, obligatorische Handelsunterbrechungen für Krypto-Börsen einzuführen, um den Handel bei plötzlichen Preisschwankungen zu stoppen.

Bithumb BTC-Fehler führt zu Vorstoß der Bank von Korea für Handelsunterbrechungen

Bithumb sendet 620.000 Bitcoin versehentlich

Die südkoreanische Kryptowährungsbörse Bithumb kreditiert am 6. Februar 2026 620.000 Bitcoin (BTC) an Nutzer. Der Gesamtwert erreichte etwa 44 Milliarden Dollar. Der Fehler trat während einer Werbeaktion namens Random Box auf. Ein Mitarbeiter gab "BTC" anstelle von "KRW" – dem südkoreanischen Won – als Belohnungswährung ein. Die beabsichtigte Auszahlung betrug 620.000 koreanische Won, was ungefähr 400 Dollar entspricht. Bithumb stornierte 618.212 der fehlerhaften Zahlungen und erholte 99,7% der gutgeschriebenen Bitcoin.

1.788 Bitcoin wurden verkauft, bevor die Konten eingefroren wurden

Bevor Bithumb den Handel stoppte, verkauften Nutzer 1.788 BTC – was ungefähr 125 Millionen Dollar wert war, basierend auf dem Bitcoin-Preis zu diesem Zeitpunkt. Bithumb behandelte diese als gültige Transaktionen. Die Börse kaufte dann 1.788 BTC auf dem offenen Markt, um den Fehlbetrag zu decken. Das Unternehmen verwendete seine eigenen Reserven, um den Rückkauf zu finanzieren. Separat führte der Fehler zu erzwungenen Liquidationen in 64 Kreditkonten. Laut Daten der Krypto-Börse Phemex fiel der Bitcoin-Preis auf der Plattform von Bithumb in wenigen Minuten um etwa 17%, während die Nutzer hastig versuchten zu verkaufen.

 

"Derzeit fehlen der virtuellen Vermögensindustrie interne Kontrollmechanismen und sie steht im Vergleich zu etablierten Finanzinstituten unter geringerer regulatorischer Intensität.", April 2026. — Bank von Korea, Offizieller Zahlungsbericht

 

Bank von Korea schlägt obligatorische Handelsstopps vor

Die südkoreanische Zentralbank, die Bank von Korea, veröffentlichte im April 2026 einen Zahlungsbericht. Der Bericht schlug Handelsunterbrechungen – automatische Handelsstopps – für Kryptowährungsbörsen vor. Handelsunterbrechungen sind Mechanismen, die den Handel stoppen, wenn sich die Preise zu schnell bewegen. Die Bank von Korea schlug vor, diese nach dem Korea Exchange (KRX), dem regulierten Aktienmarkt des Landes, zu modellieren, der bereits solche Stopps verwendet.

 

"Folglich ist es notwendig, relevante Vorschriften zu stärken, um ähnliche Vorfälle an anderen virtuellen Vermögensbörsen im Voraus zu verhindern.", April 2026. — Bank von Korea, Offizieller Zahlungsbericht

 

Preisverfall blieb innerhalb der Bithumb-Plattform

Der Preisverfall betraf nur den internen Handel von Bithumb. Globale Bitcoin-Spotmärkte verzeichneten nicht den gleichen Rückgang. Der panische Verkauf war lokal auf Bithumb beschränkt. Die Bank von Korea nannte dieses Ereignis als Beweis dafür, dass Krypto-Börsen mit schwächeren internen Kontrollen als traditionelle Finanzinstitute arbeiten. Der Bericht der Zentralbank forderte automatisierte IT-Infrastrukturprüfungen neben den vorgeschlagenen Regeln für Handelsunterbrechungen.

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